M1 – Waiblingen muss Schlagerspiel gewinnen

27. März 2015

Handball-Württembergliga, Im Kampf um den Aufstieg erwartet der VfL die SG Bottwartal

Der Aufstiegskampf in der Württembergliga ist spannend, auch die Handballer des VfL Waiblingen haben noch die Chance, ihr Saisonziel zu erreichen. Dafür aber brauchen sie Siege gegen die direkten Konkurrenten. Am Samstag erwartet der Tabellenvierte die drittplatzierte SG Bottwartal.

Logo-SG-Bottwartal-180x180VfL Waiblingen (4. Platz, 32:14 Punkte) – SG Bottwartal (3. Platz, 36:14 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Trotz einiger Rückschläge hat es der VfL immer noch selbst in der Hand, einen Aufstiegsplatz zu erreichen. Zwei Spiele weniger als die Konkurrenten Weinsberg und Bottwartal und eines weniger als der Tabellenführer Schmiden haben die Waiblinger absolviert. Sie dürfen sich aber keine Punktverluste mehr leisten.

Obwohl die Schmidener zuletzt patzten und in Bittenfeld mit 29:30 verloren, glaubt der VfL-Spielertrainer Valentin Hörer nicht, dass sie sich Rang eins noch nehmen lassen. Im Dreikampf um den zweiten Aufstiegsplatz „bin ich aber guter Dinge“. Der VfL empfängt Weinsberg (2. Platz) und Bottwartal (3. Platz) noch zu Hause. „Und bis auf Johannes Felden sind alle fit.“ In der spielfreien Woche hätten die Waiblinger sehr gut trainiert.

Das erste Schlüsselspiel gegen die SG Bottwartal findet am Samstag in der Rundsporthalle statt. Um auch den für die Endabrechnung wichtigen direkten Vergleich zu gewinnen, müsste der VfL die Partie allerdings mit acht Toren Vorsprung für sich entscheiden. Denn in der Vorrunde setzte es eine bittere 30:37-Niederlage. Waiblingen hatte zu Beginn „relativ deutlich“ geführt. Dann aber habe sich der Schlendrian eingeschlichen, so Hörer. Die erfahrenen Bottwartaler drehten die Partie. „Das darf diesmal nicht passieren.“ Besonders achten müsse der VfL auf Philipp Kroll. „Er trifft gerade, wie er will.“ Doch auch die anderen Spieler der SG dürften nicht unterschätzt werden. Es gelte, in der Abwehr aggressiv zu agieren. Hörer ist davon überzeugt, dass ein Sieg gelingt, wenn die Waiblinger ihre Normalform abrufen.

TV Weilstetten (5. Platz, 27:21 Punkte) – TV Bittenfeld II (8. Platz, 24:24 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Mit einer überzeugenden Leistung im Heimspiel hat der TVB II den Tabellenführer Schmiden überraschend mit 30:29 bezwungen. Die nächste Partie in Weilstetten wird ebenfalls schwer werden. Der TV hatte lange an der Tabellenspitze mitgemischt, baute dann etwas ab und ist momentan Fünfter. Das Team ist spielstark und agiert sehr oft über den Kreis. Am Wochenende musste es in Schwaikheim eine deutliche 26:34-Niederlage einstecken. „Da ist zu Hause Wiedergutmachung angesagt, was es für uns nicht leichter machen wird“, sagt Roland Wissmann. Er wird die Bittenfelder nach dem Abschied von Jens Baumbach (USA) bis zum Saisonende coachen.

Beim TVB reißt die Verletzungsserie nicht ab: Leistungsträger Alexander Bischoff wird drei bis vier Wochen ausfallen. Ob Lukas Volz einsatzfähig ist, steht auch noch nicht fest. Wissmann fordert: „Andere Spieler müssen dann mehr Verantwortung übernehmen.“ Bittenfeld, das in der Vorrunde mit 22:24 verlor, brauche eine gute Abwehrleistung und einfache Tore aus dem Gegenstoß. Denn gegen die defensive Weilstettener Abwehr „tut sich unser Team im Positionsspiel traditionell schwer“.

HSG Fridingen/Mühlheim (15. Platz, 8:40 Punkte) – SF Schwaikheim (6. Platz, 24:24 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Nach dem überzeugenden 34:36-Heimsieg über den TV Weilstetten haben die Schwaikheimer die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel vor sich. Es geht ins Donautal zur SG Fridingen/Mühlheim. Die Gastgeber stehen seit dem vergangenen Spieltag als Absteiger fest. Das macht die Aufgabe für Schwaikheim aber nicht leichter.

Die SG ist sehr heimstark und hat viele Spiele nur knapp verloren. Bemerkenswert war der Heimsieg über den TSV Weinsberg, gegen den die Sportfreunde beide Spiele deutlich verloren. Im Vorrundenspiel gewann Schwaikheim nach deutlicher Führung nur knapp mit 32:29. Das Team will mit einem Sieg für ein positives Punktekonto sorgen, ehe es nach Ostern in die letzten beiden Heimspiele geht. Das Trainergespann Tobias Mühlpointner/Jochen Knauß muss nur auf den langzeitverletzten Simon Bayha verzichten.

Quelle: ZVW, vom 27.03.2015

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