F1 – Waiblinger Erfolgsserie hält an

9. März 2015

SG VfL Waiblingen – HSG Sulzbach/Leidersbach 32:27 (16:16)

„Puh, das war eine Menge Arbeit heute,“ so Trainerin Monika Haiber direkt nach den Spiel. Eine Arbeit jedoch, die sich gelohnt hatte, denn der VfL gewann das dritte Spiel in Folge und verteidigte damit den 3. Tabellenplatz. Selbst zwei rote Karten konnten die Kreisstädter nicht aufhalten.

Logo-HSG-Sulzbach-Leidersbach-180x180Der Focus in der vergangenen Trainingswoche lag bei den Hausherren auf der Abwehrarbeit. Dass dies Früchte tragen sollte, zeigte sich zur Beginn der Partie, als es für die Gäste kaum ein Durchkommen gab. Erneut ohne die verletzte Simona Pilekova stand die Defensive sicher und Waiblingen konnte bis zur 4. Spielminute mit 4:1 in Führung gehen. Wer nun dachte, dass das Heimspiel ein Spaziergang wird, zeigte sich getäuscht. Waiblingen verhaspelte sich in der Folgezeit im Angriff ein ums andere Mal und arbeitete in der Abwehr nicht mehr so konsequent wie in der Anfangsphase. Sulzbach/Leidersbach glich in der 11. Spielminute zum 5:5 aus und konnte in der 14. Spielminute durch Stephanie Tabery mit 7:6 in Führung gehen. Nun begann eine starke Phase von Torhüterin Lisa Fleischer, die zwei freie Würfe und einen 7 Meter entschärfen konnte und ihr Team somit im Spiel hielt. Kurz vor dem Seitenwechsel glich die 10fache Torschützin Zofia Fialekova aus und beide Mannschaften gingen mit einem 16:16 Unentschieden in die Kabinen.

Sinah Hagen, die acht Mal erfolgreich war, war es vorbehalten per Siebenmeter den ersten Treffer zum 17:16 im zweiten Abschnitt zu markieren. Bis zum 18:18 in der 38. Spielminute wogte das Spiel hin und her. Haiber stellte die Abwehr auf eine offensivere 5:1 Variante um und dies sollte sofort Wirkung zeigen. Die Gäste gaben drei Bälle in Folge im Angriff ab und zweimal Fialekova und einmal Hagen brachten den VfL mit 21:18 in Führung. Gästetrainer Eckhard Milde legte daraufhin die grüne Time Out Karte und stellte sein Team neu ein. Mit zwei blitzsauberen Kontern kamen die Gäste in der 44. Spielminute wieder auf 21:20 heran. Aber Waiblingen gab die Führung nicht mehr ab und erneut war es Zofia Fialekova, die unermüdlich arbeitete und selbst traf oder einen Siebenmeter nach dem anderen herausholte. Auch Lisa Fleischer zeigte nochmals mit einer doppelten Abwehrparade in der 50. Spielminute wie gut sie an diesem Tag drauf war. Trotz zweier Disqualifikationen wegen der dritten Zeitstrafe gegen Cora Goldmann und Zofia Fialekova in den Schlussminuten, spielte Waiblingen die Begegnung souverän zu Ende und gewann verdient mit 32:28.

In der kommenden Woche geht es zum Lokalderby nach Großbottwar, die sich gegen den Abstieg aus der 3. Liga stemmen.

SG VfL: Blum; Fleischer; Bier (1/1), Straub, Beyerle (2), Frick (5), Seitzer (5), Schenke (1), Fialekova ( 10/2), Hiller, Goldmann, Hagen (8)

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