F1 – Waiblingen sichert den 3. Tabellenplatz

30. März 2015

SG VfL Waiblingen – HCD Gröbenzell 33:29 (14:11)

[fa] Klein aber fein – so kann man den Kader der dem Trainergespann Monika Haiber und Thomas Rost zur Verfügung stand beschreiben. Lediglich acht Feldspielerinnen standen zur Verfügung, doch wer glaubte, der deutlich größere Gästekader würde sich im Fortlauf des Spiels durchsetzen können sah sich getäuscht. Waiblingen hatte so gut wie keine Schwächephase, beherrschte den starken Gegner immer mehr und gewann am Ende hochverdient.

Logo-HCD-Groebenzell-180x100Die erste Viertelstunde war recht zäh. Beide Mannschaften hatten erhebliche Mühe, sich gegen die gegnerische Abwehrreihe durchzusetzen, 5:5 lautete die magere Ausbeute. Bis zum 9:9 konnte Gröbenzell das Spiel ausgeglichen gestalten. Die gut aufgelegte Katharina Blum im Waiblinger Gehäuse glänzte danach mit zwei punktgenau geworfenen Harpunen, die auch ein hoch dotierter Quarterback nicht besser hinbekommen hätte. Stephanie Frick verwandelte gewohnt sicher und schon führte Waiblingen mit 12:9. Mit einem direkten Freiwurf erzielte die 11fache Torschützin Vera Balk den 14:11 Halbzeitstand.
Noch war die Messe also nicht gelesen. Bis zum 18:15 hatte die Waiblinger drei Tore Führung Bestand. Sinah Hagen glänzte als sehr effektive Spielmacherin, die auch immer die notwendige Torgefährlichkeit ausstrahlte. Nach zwei Treffern durch Mara Seitzer zog der VfL auf 22:16 davon. Die groß gewachsenen Gästespielerinnen gaben sich aber nie geschlagen und es entwickelte sich ein immer hochklassigeres Drittligaduell. Nach Cora Goldmann’s 28:21 betrug der Vorsprung zum ersten Mal sieben Tore. So sehr sich die Gäste aber auch bemühten, um das Spiel wirklich noch einmal enger zu gestalten, fehlte ihnen einfach die notwendige Klasse im Tor. Beide Gröbenzeller Torhüterinnen wirkten nicht drittligareif. Die ebenfalls sehr präsente Zofia Fialekova erzielte mit ihrem sechsten Treffer das 31:24, dies war fünf Minuten vor dem Ende sicherlich mehr als eine Vorentscheidung. Am Ende betrieb Gröbenzell noch etwas Ergebniskosmetik und so fiel der Endstand sogar etwas knapper aus, als der Spielverlauf versprochen hatte.

Ein kleiner Wermutstropfen war allerdings die rote Karte in der Schlussminute gegen Fialekova. Ein etwas zu langes Trikotzupfen nach einem Freiwurfpfiff wertete der Schiedsrichter völlig überzogen als taktisches Foul, welches in der Schlussminute zwingend zu einer Spielsperre führt. Ansonsten durfte das Trainergespann aber durchaus zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft. Dies war eine Darbietung, die durchaus Lust machte auf mehr.

SG VfL: Blum, Fleischer, Bier 4/2, Beyerle 2, Frick 6, Seitzer 3, Schenke 2, Fialekova 6/1, Goldmann 4, Hagen 6

WERDE TIGERSFAN. MACH MIT!

Friend me on FacebookFollow me on TwitterFollow me on InstagramWatch my channel on YouTubeRSS Feed

2. Bundesliga Frauen

Liveticker Frauen 2. Bundesliga

3. Liga Frauen

Liveticker Frauen 3. Bundesliga

Gesamt Spielbetrieb VfL Waiblingen

Spielbetrieb Vfl waiblingen Handball

SPONSOREN