F1 – Junge Waiblingerinnen glänzen beim Auswärtssieg

1. März 2015

TSV Kandel – SG VfL Waiblingen 23:34 (9:17)

Ohne die verletze Simona Pilekova musste die SG VfL Waiblingen beim Drittletzten TSV Kandel antreten. Nachdem auch Zofia Fialekova nach 23 Minuten mit der dritten Zeitstrafe vom Feld verwiesen wurde, mussten die jungen Spielerinnen in die Bresche springen und taten dies mit Bravour.

Logo-TSV-KandelWaiblingen begann erneut stark und führte mit schnellem Konterspiel in der siebten Spielminute bereits mit 5:1. Die an diesem Abend 9fache Torschützin Mara Seitzer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits viermal eingenetzt. Der Trainer der Gastgeber, Daniel Meyer, sah sich bereits zu dieser frühen Zeit gezwungen, die erste Auszeit nehmen. Diese zeigte zuerst auch Wirkung, denn der TSV konnte in der 13. Spielminute zum 6:4 verkürzen. Torhüterin Katharina Blum hielt in dieser Phase drei 7-Meter in Folge und verhinderte damit, dass das Spiel kippte. Waiblingen legte den Schalter wieder um und zog bis zur 23. Spielminute zum 13:5 wieder weg. Resultierend aus einer starken Abwehr um die Abwehrchefin Cora Goldmann und einer starken Nina Beyerle im Innenblock schaffte Kandel gerade einmal einen Treffer binnen 10 Minuten. Die dritte Zeitstrafe gegen Zofia Fialekova warf die Remstäler nicht aus der Bahn, so dass zum Pausenstand ein deutliches 17:9 von der Anzeigentafel leuchtete.

Im zweiten Abschnitt dann zuerst dasselbe Bild. Aus einer massierten Abwehr kam der VfL immer wieder zu einfachen Treffern durch die schnellen Außenspielerinnen Mara Seitzer und Stefanie Frick. Mit 21:15 in der 40. Spielminute schaffte der TSV Kandel es wenigstens auf 6 Tore zu verkürzen. Bevor jedoch ein Schlendrian im Waiblinger Spiel einreisen konnte, nahm VfL-Trainerin Monika Haiber eine Auszeit und stellte ihre Spielerinnen nochmals neu ein. Über ein 25:17 erhöhten die Gäste in der 51. Minute zum 10-Tore Vorsprung auf 28:18. Neben Nina Beyerle, die mit starken Rückraumwürfen glänzte, konnte sich in dieser Phase auch die eingewechselte Saskia Hille mit drei Treffern in die Torschützenliste eintragen. Der VfL hielt das Tempo hoch und gewann schlussendlich verdient mit 34:23. „Ohne Pilekova und die früh disqualifizierte Fialekova hat unsere junge Mannschaft ein klasse Spiel gemacht“, so Trainerin Haiber. „Aus einer starken Abwehr mit glänzend aufgelegten Torhüterinnen und dem absoluten Willen zum Sieg, ist der Erfolg der Mannschaft auch in dieser Höhe gerechtfertigt“, so die stolze Verantwortliche weiter.

Die SG VfL Waiblingen bleibt mit diesem Auswärtserfolg dem Zweitplatzierten TSG Ketsch auf Tuchfühlung und kann am kommenden Sonntag gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach nachlegen.

SG VfL: Blum; Fleischer; Bier (5/2), Straub, Beyerle (7), Frick (5), Seitzer (9), Schenke (1), Fialekova, Hiller (3), Goldmann (1), Hagen (3)

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