F1 – Haiber: „Wir haben noch Ziele“

21. März 2015

Waiblingen erwartet den Tabellenzweiten TSG Ketsch

Mit der bitteren 16:24-Niederlage in Großbottwar haben sich die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen aus dem Rennen um Rang zwei wohl endgültig verabschiedet. „Wir haben aber immer noch Ziele“, sagt die Trainerin Monika Haiber. Beispielsweise, den Zweiten TSG Ketsch zu schlagen.

Logo-TSG-Ketsch-2-180x180SG VfL Waiblingen (3. Platz, 28:14 Punkte) – TSG Ketsch (2. Platz, 34:6 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Mit arg dezimiertem Kader mussten die Waiblingerinnen beim Derby in Großbottwar antreten: Außer der Langzeitverletzten Simona Pilekova fehlten mit Carolin Schenke und Sinah Hagen beide Spielmacherinnen sowie Nathalie Straub. Nina Beyerle musste nach 42 Minuten verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. „Die eine oder andere musste auf einer Position ran, auf der sie noch nie spielte, das hat die Mannschaft verunsichert“, sagt Monika Haiber, die ihre erste Niederlage als Trainerin der SG VfL hinnehmen musste. Die schwierige personelle Lage will Haiber indes nicht als einzige Erklärung gelten lassen für die Acht-Tore-Niederlage des Tabellendritten beim Drittletzten. „Das hat wehgetan, weil Großbottwar nicht so stark war.“ Zufrieden war Haiber mit der Deckung, nur 16 eigene Treffer dagegen seien „deprimierend für mich und die Spielerinnen“.

Mit einer so schwachen Angriffsleistung werden die Waiblingerinnen am Sonntag gegen die Ketscher Bären chancenlos sein, selbst wenn die Deckung wieder einigermaßen stehen sollte. Aus dem Vorhaben, Ketsch im Schlussspurt noch vom zweiten Platz zu verdrängen, dürfte bei acht Minuspunkten Rückstand nichts mehr werden. „Wir haben aber immer noch Ziele“, sagt Haiber. Zum einen gelte es, den dritten Platz zu verteidigen. Zum anderen steht mit dem Final Four noch ein Saisonhöhepunkt an. Die restlichen fünf Punktspiele dienten auch dazu, den Charakter und die Einstellung der Spielerinnen zu testen. Außerdem lernten vor allem die jungen Spielerinnen in solch schwierigen Spielen wie gegen Ketsch am meisten. „Mit jedem Erfolgserlebnis holen sie sich Selbstvertrauen, das sie mit in die neue Saison nehmen.“

Die TSG kommt mit der Bilanz von 14:0 Punkten. „Ketsch spielt mit viel Tempo und Durchschlagskraft“, sagt Haiber. An einem guten Tag könne ihre Mannschaft den Gegner aber schlagen. Im Hinspiel fehlte bei der 25:26-Niederlage nicht allzu viel.

Haiber geht davon aus, dass ihr Team am Sonntag eine bessere Angriffsleistung zeigen wird. Mit Nathalie Straub, Carolin Schenke und Nina Beyerle kehren drei Spielerinnen zurück. Verzichten müssen die Waiblingerinnen nach wie vor auf Sinah Hagen und Simona Pilekova.

Quelle: zvw.de Thomas Wagner, vom 20.03.2015

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