F1 – Alarmstimmung in Großbottwar

13. März 2015

Waiblingen im Derby beim abstiegsbedrohten TVG

Wie die drei Waiblinger Gegner zuvor, so steckt auch der TV Großbottwar als Drittletzter im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga der Frauen. Im Hinspiel musste sich die SG VfL mit einem Unentschieden begnügen. Die Trainerin Monika Haiber muss auf Simona Pilekova und Nathalie Straub verzichten.

Logo-tv-grossbottwar-180x100TV Großbottwar (12. Platz, 12:28 Punkte) – SG VfL Waiblingen (3. Platz, 28:12 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Einen Pflichtsieg holten die Waiblingerinnen beim 32:28 gegen den Viertletzten HSG Sulzbach/Leidersbach. „Wir haben es unnötig spannend gemacht“, sagt die Waiblinger Trainerin Monika Haiber. Ihre Mannschaft habe in der Defensive etwas zu nachlässig agiert, was auch an den 28 Gegentreffern abzulesen ist. „Das haben wir uns ein wenig anders erhofft.“ Gefallen hat der Trainerin, dass ihre Spielerinnen sich nach einer schwierigen Phase – zur Pause stand es 16:16 –, zusammengerissen hätten. „Und zwölf Gegentore in einer Halbzeit sind so schlecht ja nicht“, sagt Haiber.

Nach der SG Nußloch, dem TSV Kandel und der HSG Sulzbach/Leidersbach wartet mit dem TV Großbottwar nun das dritte Team auf die SG VfL, das gegen den Abstieg kämpft – und das mit den wahrscheinlich aktuell größten Sorgen. Nußloch dürfte kaum noch zu retten sein, und Großbottwar steckt derzeit in einer mächtigen Krise: Sechs Punkte hatte das Team der Trainerin Kornelia Baboi aus den Partien gegen die Abstiegskonkurrenten Nußloch, Kandel und Sulzbach/Leidersbach eingeplant, keinen einzigen holte es.

Damit rutschte der TV Großbottwar auf einen Abstiegsrang und dürfte es nicht leicht haben, diesen in den verbleibenden sechs Partien zu verlassen. Schließlich muss der TVG gleich gegen mehrere Top-Teams ran. Entsprechend große Gegenwehr und eine volle Halle erwartet die Waiblinger Trainerin am Samstag – zumal der TVG weiß, wie dem Tabellendritten beizukommen ist: Im Hinspiel musste sich die SG VfL mit einem bitteren 27:27-Unentschieden begnügen.

Respekt hat Monika Haiber vor allem vor dem wurfgewaltigen Großbottwarer Rückraum um die Rekord-Torschützin Denise Geier, die in der nächsten Saison für den TV Möglingen auflaufen wird. Sie dürfe nicht ins Spiel kommen. „Mit einer konzentrierten Abwehrleistung, ohne größeren Hänger, werden wir die Punkte mitnehmen.“, so Haiber. „Im Angriff haben wir uns ein paar Dinge überlegt.“

Fehlen wird nach wie vor Simona Pilekova (Bänderriss), mit deren Rückkehr es vor Ostern wohl nichts wird. Haiber hofft, dass Zofia Fialekova und Sinah Hagen wieder die Verantwortung übernehmen werden. Aus beruflichen Gründen fehlen wird zudem Nathalie Straub.

Quelle: ZVW Thomas Wagner, vom 13.03.2015

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