M1 – Eklatante Auswärtsschwäche

9. Februar 2015

SKV Oberstenfeld – VfL Waiblingen Handball 35:31 (18:14)

[fa]Viermal in Folge müssen die Waiblinger in der Württembergliga auswärts antreten. Mit der Leistung vom Freitagabend in Oberstenfeld wird es schwer auch nur einen einzigen Punkt zu holen. Getrübt wurde die Stimmung auch noch durch eine schwere Daumenverletzung von Johannes Felden, der mehrere Wochen ausfällt.

Logo-SKV-Oberstenfeld-150x150Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, da lag der VFL bereits mit 2:5 im Hintertreffen. Während Oberstenfeld hochmotiviert die Heimschlappe der Vorwoche tilgen wollte wirkten die Gäste alles andere als hellwach. Waiblingen steigerte sich im Anschluss vor allem im Angriff, fand über die Tore von Ladislav Goga, Valentin Hörer und Felix Günthner zurück ins Spiel. Bis zum 11:11 blieb es eine enge Partie. In dieser Phase hätte Waiblingen auch leicht davonziehen können, aber alle vier Außen verwarfen gegen SKV Torhüter Nicolai Uhl klarste Kontertorchancen. Schwer erklärbar ist, was danach passierte. Jeder Abpraller vom Waiblinger Gehäuse fand den Weg zurück zu den Oberstenfelder Angreifern. Kreisläufer Güngör Cacar zeigte sich dabei als sicherer Abprallervollstrecker. Drei krasse Fehlentscheidungen verunsicherten den VFL zusätzlich. Dann folgte die schlimme Verletzung von Felden, seine Mitspieler wirkten offensichtlich geschockt. Der SKV zog mühelos auf 17:12 davon, mit 18:14 ging es schließlich in die Pause.

Nach dem 17:19 von Christian Tutsch schienen die Gäste die Oberhand gewinnen zu können. Doch ausgerechnet im Überzahlspiel zeigten die Remstäler eine ganz schwache Vorstellung. Oberstenfeld musste in der zweiten Halbzeit achtmal eine 2-Minuten Strafe absitzen, aber die Gäste konnten davon keinen Nutzen ziehen. Im Gegenteil, genau in diesen Phasen holte sich der SKV seine 4-Tore Führung zurück. Mitte der zweiten Hälfte traf beim VFL nur noch Valentin Hörer, zu wenig um den Rückstand zu verringern. Erst als das Spiel beim 27:33 in der 57. Minute eigentlich entschieden war, erwachte die so lange vermisste Leidenschaft und binnen zwei Minuten gelang den Gästen ein 4:0 Lauf. Doch das 31:33 kam zu spät, routiniert erzielte Oberstenfeld die beiden letzten Tore zum 35:31 Endstand.

Nun bleibt eine Woche um sich den Mund abzuwischen und mit voller Leidenschaft die Begegnung in Neckarsulm anzutreten, sonst ist auch dort nichts zu holen.

VfL Waiblingen: Doll, Neckermann; Brugger, Günthner 6, Hellerich, Mayer, Felden, Hörer 10/1, Schumacher 4, Tutsch 3, Baumann, Goga 6/3, Miletic 1, Weckerle 1.

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