M1 – Eine ordentliche Halbzeit reicht nicht

16. Februar 2015

NSU Neckarsulm – VfL Waiblingen 33:28 (14:16)

[pm] Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Abele mussten die Waiblinger bei den wiedererstarkten Neckarsulmern antreten, keine leichte Aufgabe wie sich herausstellen sollte.

Logo-Neckarsulmer_Sport-Union-260x115Waiblingen ging hoch motiviert die Partie an und die zahlreich mitgereisten Fans spürten, dass ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist. Jochen Bayer, der für ein Spiel das Zepter übernommen hatte, konnte wieder auf Markus Schumacher zurückgreifen, der sich mit insgesamt neun Treffern eindrucksvoll zurück meldete. Der VfL spielte zunächst im Angriff variabel und erzielte über die Außenspieler Tutsch und Mayer schön herausgespielte Treffer. In der Abwehr zeigte sich jedoch das alte Leiden. Meistens ein Schritt zu spät, konnten die Gastgeber schnelle und einfache Treffer erzielen. Entweder wackelte der starke Fabian Göppele die Abwehr schwindelig oder, bekamen die Kreisstädter einmal einen Zugriff, so quittierten dies die Schiedsrichter konsequent mit Siebenmeter, allein fünf in der ersten Hälfte. So konnte sich bis zum 13:13 keine Mannschaft absetzen. Jochen Bayer nahm eine Auszeit und danach Göppele in Manndeckung. Dies zeigte Wirkung und der VfL spielte sich eine 16:14 Halbzeitführung heraus.

In Halbzeit zwei dann ein Spiegelbild der letzten Partien der Waiblinger. Binnen 45 Sekunden war der Vorsprung egalisiert. Der VfL konnte zwar noch einmal zum 20:17 in Führung gehen, doch dann war es aus mit der Herrlichkeit. Neckarsulm glich in der 40. Spielminute zum 20:20 aus und ging sogleich mit 21:20 in Führung. Der Waiblinger Angriff verzettelte sich in Einzelaktionen und brachte den Torhüter der Gastgeber, Michael Bognar, auf Betriebstemperatur. In der Abwehr hatten es Andreas Mayer und Benjamin Schreider nun einfach entweder aus dem Rückraum oder im 1:1 gegen die sich im Kollektiv auflösende Gästeabwehr durchzusetzen. Über die Spielstände 23:21 und 25:21 baute Neckarsulm den Vorsprung kontinuierlich aus und gewann schlussendlich verdient mit 33:28.

Quo vadis VfL Männer heißt sicherlich die Frage des Wochenendes. Mit dem jetzigen Leistungsniveaus der Mannschaft ist das Ziel Aufstieg in weite Ferne gerückt. Den zweiten Tabellenplatz ist man aufgrund des Erfolges der Bottwartaler beim Spitzenreiter Schmiden schon los. Nächste Woche steht das DHB-Viertelfinale in München an und danach das Auswärtsspiel in Schmiden.

Doll;Baumann; Brugger, Günthner (2), Hellerich, Mayer (2), Tutsch (4), Schumacher (9), Hörer (2), Baumann A., Goga (2), Miletic, Weckerle (7)

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