F1 – Knappe Niederlage im Breisgau

2. Februar 2015

HSG Freiburg – SG VfL Waiblingen 30:28

[fa]Die HSG Freiburg hat sich als der erwartet schwere Gegner entpuppt: Mit 30:28 verloren die Waiblinger Drittliga-Handballerinnen im Breisgau und büßten wichtige Punkte auf Platz zwei ein. Dass die Freiburgerinnen schwer zu bezwingen sein würden, hatte vorab bereits der Blick auf die Statistik gelehrt: Das junge, aufstrebende Team der HSG hatte vor dem Match gegen den VfL 14:4 Punkte gesammelt.

Logo-HSG-Freiburg-445x180Bis zum 10:10 in der 19. Minute war es ein äußerst ausgeglichenes Spiel, keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Danach war es ein ständiges Auf und Ab. Eine Zeitstrafe gegen die starke Simona Pilekova brachte die Waiblingerinnen dann kurz aus dem Konzept, zudem häuften sich die technischen Fehler im Angriff, und so war es folgerichtig, dass die Gastgeberinnen über ein 15:13 bis zum 17:13 davonziehen konnten.

Abwehrverhalten zu passiv

In dieser Phase war die Waiblinger Abwehr wieder viel zu passiv, vor allem Kreisspielerin Alexandra Tinti und Rückraumshooterin Tanja Papke erhielten nach dem Geschmack von Co-Trainer Stephan Meiser eindeutig viel zu viel Platz. Über das gesamte Spiel gesehen war es Torhüterin Lisa Fleischer zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch deutlicher ausfiel. Mehrfach bügelte sie die Nachlässigkeiten ihrer Vorderleute aus. Bis zum Halbzeitpfiff allerdings rissen sich die VfL Frauen wieder zusammen und konnten auf 17:16 verkürzen.

Aus der Halbzeit kamen zwar die Freiburgerinnen deutlich besser heraus und konnten wieder auf 21:17 davonziehen – die Waiblingerinnen aber konterten durch Stephanie Frick und zweimal Mara Seitzer zum 22:21-Anschluss. Beim 25:22 in der 44. Minute war Freiburg zwar wieder enteilt, diesen Rückstand konnten zweimal Pilekova und Annika Bier beim 26:25 aber erneut nahezu egalisieren. Allein der Ausgleich wollte nie fallen. Beim 29:27 mehr als drei Minuten vor dem Ende wäre noch alles drin gewesen – wenn die Waiblinger Angriffe in der Schlussphase nicht so wirkungslos verpufft wären. Ohne die sich mit der A-Jugend des SV Remshalden im Einsatz befindende Sinah Hagen fehlte eine zuletzt wichtige Stütze im Waiblinger Rückraum. Zudem wurde Zofia Fialekova, die sich zwar auf dem Weg der Besserung befindet, aber noch nicht wieder voll fit ist, lediglich in der zweiten Halbzeit eingesetzt.

Und so lautet die ernüchternde Bilanz nach der 28:30-Niederlage: Der Rückstand des VfL auf die TSG Ketsch und den zweiten Tabellenplatz beträgt nunmehr sechs Punkte.

SG Waiblingen: Blum, Fleischer, Bier 1, Straub, Beyerle 1, Frick 3, Seitzer 6, Schenke 3, Fialekova 2, Pilekova 8/4, Hiller, Goldmann 4.

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