M1 – Nächster Nackenschlag

7. Dezember 2014

VfL Waiblingen Handball – TV Flein 23:25 (14:11)

[fa] Die Auswärtsniederlage in Bottwartal hat scheinbar doch tiefere Spuren in der Mannschaftspsyche hinterlassen. Und diesmal lagen die Gründe ganz eindeutig im schwachen Angriffsspiel. Vor allem die ersten und letzten zehn Minuten der 2. Halbzeit agierte der VfL hilflos.

Logo-TV Flein-160x160Bis zum 4:4 sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes und gutes Oberligaspiel. Während sich Waiblingen auf den treffsicheren Christian Tutsch verlassen konnte, zeigten die Gäste, dass sie durchaus besser als ihr Tabellenplatz suggeriert Handball spielen können. Auf Grund des überragenden Stefan Doll im Waiblinger Gehäuse zogen die Gastgeber auf 9:4 davon. Neun Minuten blieb Doll unterstützt von der aufmerksamen Deckung ohne Gegentreffer. Trainer Michael Abele konnte auch auf die genesenen Goga und Felden zurückgreifen und alle Rückraumspieler erzielten in dieser Phase ihre Treffer. Beim 13:7 nach 22 gespielten Minuten sah alles nach einem geruhsamen Nikolaustag aus, doch die Rute sollte noch kommen. Schon die Halbzeitführung von nur noch 14:11 war ein erstes Warnzeichen.

Nach 38 Minuten viel der 15:15 Ausgleich und spätestens als Flein 17:16 in Führung gehen konnte, läuteten alle Alarmglocken. Unterstützt vom weiterhin grandios haltenden Doll gelang den Remstälern ein erfolgreicher Zwischenspurt. Beim 22:20 sah es so aus als ob der VfL mit einem blauen Auge davonkommen würde. Doch die Waiblinger Schützen verzweifelten zusehends am Fleiner Torhüter Wojciech Honisch, der seinem Gegenüber in nichts nachstand. Bei der Siebenmeterquote wurde Honisch sogar der Matchwinner. Fleins bester Schütze Fabian Gerstlauer verwandelte alle seine sechs Versuche erfolgreich, während bei Waiblingens sieben Siebenmetern Honisch immerhin dreimal der Sieger blieb. Bis zur Schlussminute blieben die Waiblinger Schützen ohne weiteren Torerfolg, sie wirkten ausgepumpt und verzweifelt. Die Angriffseffektivität der 2. Halbzeit betrug schauerliche 31%, damit ist kein Spiel zu gewinnen. Am Ende freuten sich die Gäste über einen unerwarteten 25:23 Auswärtssieg.

Da sowohl der Erste Schmiden als auch der Zweite Weilstetten unentschieden gespielt haben ist die Tabellenspitze deutlich zusammengerückt. Die ersten Vier trennt jeweils nur ein Punkt. Dies sollte Grund genug sein, bereits am kommenden Samstag beim nächsten Heimspiel eine deutliche Leistungssteigerung abzurufen.

VfL Waiblingen: Doll, Neckermann; Brugger, Günthner 2, Hellerich, Mayer 1, Felden 2, Hörer 6/1, Schumacher 5, Tutsch 3, Baumann, Goga 3/3, Miletic, Weckerle 1.

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