F1 – VfL ist chancenlos im Spitzenpiel

7. Dezember 2014

TG Nürtingen – SG VfL Waiblingen 35:23

[fmo] Das Vorhaben der Waiblinger Handballerinnen, mit einem Sieg beim verlustpunktfreien TG Nürtingen die 3. Liga Süd wieder spannend zu machen, ging daneben. Die VfL fand am Freitagabend zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und musste mit einer klaren 23:35 (11:19)-Niederlage die Heimreise antreten.

Logo-TG-Nuertingen-180x180Unter der Woche hatte sich der VfL akribisch auf diese Partie vorbereitet und verschiedene taktische Varianten trainiert. Die brandgefährliche erste und zweite Welle der Nürtingenerinnen sollte unterbunden und das Herzstück des TG-Angriffs mit Verena Breidert, Frances Günthel und Nadine Hofmann gestoppt werden. Beides misslang jedoch. Da die VfL-Abwehr keinen Zugriff auf den Gegner bekam, fehlten den Gästen auch die Ballgewinne, um eigene schnelle Gegenstöße zu fahren. Für die Waiblinger Defenisve war es laut Co-Trainer Stephan Meiser daher ein „Schwarzer Freitag“. Nach zehn Minuten führte Nürtingen bereits mit 7:2. Die darauffolgende Auszeit von VfL-Coach Nadir Arif konnte den Lauf des Tabellenführers nur kurz bremsen. Waiblingen kam noch auf 6:10 heran, das war´s dann aber auch. Der VfL stand in der Abwehr zu weit entfernt von den Gegenspielerinnen. Und egal, welche taktische Änderung Waiblingens Trainergespann ihrer Abwehr verordneten, nichts brachte Nürtingen aus dem Konzept. Über die Spielstände von 14:9 und 17:10 zog der Gastgeber bis zum Pausenpfiff auf 19:11 davon.

Nach Wiederbeginn baute Nürtingen die Führung sogar auf 24:12 aus (41. Minute). Erst danach kam der VfL wieder besser ins Spiel. Trotz der klaren Überlegenheit des Tabellenführes erkannte Co-Trainer Stephan Meiser auch positive Aspekte im Spiel der Waiblingerinnen. So wurde eine neu einstudierte Auslösehandlung mit dem Ziel, über den Kreis zum Torerfolg zu kommen, einige Male erfolgreich umgesetzt. Doch an diesem Abend reichte das allein gegen eine dominante TG Nürtingen nicht aus. Am Ende stand ein klarer 35:23-Erfolg des nun bereits mit sieben Punkten Vorsprung auf Waiblingen enteilten Spitzenreiters zu Buche.

Natürlich waren die VfL-Verantwortlichen und die Spielerinnen enttäuscht, hatten sie sich doch gut auf diese Partie vorbereitet. Nun gilt es jedoch, im letzten Hinrundenspiel am kommenden Sonntag (Anpfiff 17 Uhr) zuhause gegen den ESV Regensburg die Niederlage aus den Köpfen zu schütteln und mit einem Heimsieg wieder Selbstvertrauen für die Rückrunde zu tanken.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer – Bier, Heimburger (1), Hagen (3), Beyerle (2/1), Frick (3), Seitzer (1), Schenke (5), Fialekova (1), Pilekova (5) S. Hiller (1), Goldmann (1).

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