F1 – VfL Frauen erobern Platz drei zurück

23. November 2014

HCD Gröbenzell – SG VfL Waiblingen 29:31

[fmo] Im Verfolgerduell beim HCD Gröbenzell zeigten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen erneut eine starke Leistung und kehrten mit einem vedienten 31:29 (16:11)-Erfolg aus Bayern zurück. Mit bis zu sechs Toren Vorsprung führte der VfL bereits, bevor es am Ende nochmals eng wurde. Doch mit einer überragenden zwölffachen Torschützin Silke Heimburger eroberte der VfL Rang drei in der Tabelle zurück.

Logo-HCD-Groebenzell-180x100Der Gastgeber startete mit mehr Biss und Elan in das Spitzenspiel. Waiblingen hingegen brauchte rund fünf Minuten Anlaufzeit, um seine Nervosität abzulegen. Doch danach setzte sich das variantenreichere und schnellere Spiel der Gäste mehr und mehr durch. Basierend auf einer guten Torhüterleistung von Lisa Fleischer, machte der VfL binnen fünf Minuten aus dem 1:3-Rückstand eine 4:3-Führung. Gröbenzell blieb noch bis zum 6:6 auf Augenhöhe, danach aber gab Waiblingen komplett den Ton an. Angetrieben von Silke Heimburger, die sowohl als Spielmacherin wie auch als Torschützin glänzte, zog der VfL auf 16:10 davon, ehe Vera Balk für den Gastgeber den 11:16-Pausenstand erzielte.

Auch nach dem Wechsel blieb Waiblingen zunächst spielbestimmend. Beim 20:14-Zwischenstand war wieder der höchste Trefferabstand aus der ersten Hälfte erreicht. Dann aber kam Gröbenzell wieder auf, vor allem durch die elffache Torschützin Balk. Sie genoss aber nach dem Geschmack von VfL-Coach Nadir Arif beim Schiedsrichtergespann auch großzügige Freiheiten in der Auslegung ihrer Angriffsaktionen. Da roch es nicht nur einmal nach Stürmerfoul. Stattdessen kassierte Waiblingen einige zwei Minuten-Strafen und insgesamt acht Strafwürfe. Für den VfL hingegen gab es nicht einen. Der HCD verkürzte bis zur 46. Minute auf 21:22 . Kurz wurde der VfL nervös, hatte er doch in der laufenden Saison schon zwei Mal große Vorsprünge wieder verspielt. Doch das Team zeigte in Gröbenzell einen unbändigen Siegeswillen und Zusammenhalt. Silke Heimburger riss ihre Mitspielerinnen mit, der VfL zog wieder auf 27:23 davon. Da waren noch knapp sechs Minuten zu spielen. Beim 29:30-Anschlusstreffer 45 Sekunden vor dem Ende wurde es nochmals eng, obwohl der VfL zuvor die doppelte Manndeckung im Angriff gut löste. Simona Pilekova zeigte vor allem in der Schlussphase, was sie kann und übernahm Verantwortung. Sie war es auch, die nach der Auszeit des VfL den letzten und entscheidenden Treffer der Partie zum verdienten 31:29-Auswärtssieg der Waiblingerinnen erzielte.

VfL-Coach Arif war vor allem mit der Einstellung und der mannschaftlichen Geschlossenheit seines Teams hochzufrieden. Der Lohn dafür ist die Rückgewinnung des dritten Tabellenplatzes. Und auch wenn der Abstand auf die am Wochenende ebenfalls sieggreichen Teams aus Nürtingen und Ketsch nicht kleiner wurde, darf der VfL weiterhin noch seinen Aufstiegstraum bewahren. Soll der Traum aber weiterleben, muss am kommenden Sonntag (Anpfiff 17 Uhr) erst einmal die SG BBM Bietigheim II im Heimspiel bezwungen werden, bevor es dann ins Spitzenspiel zum Spitzenreiter Nürtingen geht.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer – Bier (1), Hagen, Heimburger (12), Frick (4), Seitzer (4), Beyerle (1), Fialekova (2), Pilekova (7), S. Hiller, Goldmann.

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