F1 – Mit Sieg zurück auf Rang drei

21. November 2014

Waiblingen kämpft in Gröbenzell um den Anschluss an die Spitze

[fw] Die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen laufen Gefahr, den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Eine weitere Niederlage bedeutete sieben Punkte Rückstand auf Rang eins, mit einem Sieg beim punktgleichen HCD Gröbenzell morgen holten sich die Waiblingerinnen den dritten Platz zurück.

Logo-HCD-Groebenzell-180x100HCD Gröbenzell (3. Platz, 13:5 Punkte) – SG VfL Waiblingen (4. Platz, 13:5 Punkte/Samstag, 18.15 Uhr). Es passte – fast – alles in der Partie des Tabellenzweiten TSG Ketsch gegen den Dritten SG VfL Waiblingen. Er sei ein echtes Spitzenspiel gewesen, das beste Drittligaspiel, das er seit langem gesehen habe, sagte der Ketscher Trainer Marcus Gutsche bei der anschließenden Pressekonferenz. Auch sein Kollege auf Waiblinger Seite war begeistert. „Es war alles drin, das war eine super Werbung für den Frauenhandball“, sagte Nadir Arif. Einen kleinen, aber entscheidenden Fehler aus Waiblinger Sicht hatte das Duell aber doch: Ketsch behielt beim 26:25 die Punkte, für den VfL bedeutete diese Niederlage einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf.

„Mit dem Auftritt meiner Mannschaft in Ketsch war ich sehr zufrieden, in so einem engen Spiel entscheiden nun einmal Kleinigkeiten.“ Beispielsweise die eine oder andere Zeitstrafe oder drei vergebene Konter in der Schlussphase.

Weil die TG Nürtingen mit 18:0 Punkten an der Spitze souverän ihre Kreise zieht und auch die TSG Ketsch bereits drei Punkte weg ist, dürfen sich die Waiblingerinnen eigentlich keinen Ausrutscher mehr erlauben, wollen sie ihren Traum vom Aufstieg nicht bereits nach der Hinrunde begraben. Nadir Arif möchte den Blick aktuell nicht auf die Tabelle richten, „wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel“. Bereits morgen wartet mit der HCD Gröbenzell, die Waiblingen mit dem souveränen 30:22-Sieg in Großbottwar von Rang drei verdrängt hat, „der nächste Kracher“ auf Waiblingen.

„Wir müssen damit leben, dass wir drei Punkte unnötig hergegeben haben und gegen die Top-Teams in der Hinrunde auswärts ran müssen“, sagt Arif. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ins Niemandsland abrutschen.“ Gröbenzell zehre von seiner sehr guten Jugendarbeit und habe immer wieder DHB-Auswahlspielerinnen in seinen Reihen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten holten die Bayern zuletzt sechs Siege infolge. „Das wird wieder ein 50:50-Spiel“, sagt Arif. „Wenn wir weniger Fehler machen als in Ketsch, werden wir gewinnen.“

Personell spricht nichts dagegen, der Trainer hat seinen gesamten Kader beisammen. Auch Mara Seitzer, die sich in Ketsch eine Prellung zugezogen hat, ist wieder spielfähig. Besonders aufpassen muss der VfL auf die beiden HCD-Rückraumspielerinnen Jessica Schulz und Sina Fischer.

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