F1 – Ein Gegner mit vielen Fragezeichen

29. November 2014

Waiblingen erwartet die SG BBM Bietigheim II

Mit dem Sieg in Gröbenzell haben die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen den dritten Rang zurückerobert. Will das Team von Trainer Nadir Arif seine Aufstiegschance aufrechterhalten, ist ein Sieg gegen die Bundesliga-Reserve der SG BBM Bietigheim am Sonntag Pflicht.

Logo-SGBBM-Bietigheim-180x266SG VfL Waiblingen (3. Platz, 15:5 Punkte) – SG BBM Bietigheim II (6. Platz, 11:9 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Wie schon bei der knappen Niederlage in Ketsch, so zeigte der VfL auch in Gröbenzell eine starke Leistung. Und dieses Mal stimmte auch das Resultat, die Waiblingerinnen setzten sich mit 31:29 durch. „Das war ein sehr gutes Spiel von uns, wir haben wenig Fehler gemacht“, sagt der Trainer Nadir Arif.

Dass sein Team am Ende doch noch zittern musste, führte der Coach nicht auf eine Schwächephase seiner Spielerinnen zurück, sondern auf äußere Einflüsse. „Normalerweise sage ich nichts über die Schiedsrichter, in Gröbenzell waren die Entscheidungen aber oft nicht nachvollziehbar.“ So war Arif mit der ungleichen Verteilung der Strafzeiten (2:5 gegen den VfL) und Siebenmeter (0:8) nicht einverstanden.

Sehr gut gefallen hat ihm der unbedingte Siegeswille seiner Mannschaft, der letztlich mit dem verdienten Erfolg belohnt worden sei. Herausgestochen aus einer kompakten Leistung hat dabei Silke Heimburger. Die routinierte Rückraumspielerin erzielte nicht nur zwölf Feldtore, sondern hielt im Innenblock mit Simona Pilekova die Abwehr zusammen.

Mit dem Sieg hat sich Waiblingen den dritten Platz von Gröbenzell zurückgeholt und bleibt damit mit 13:5 Zählern zumindest in Sichtweite des souveränen, verlustpunktfreien Tabellenführers TG Nürtingen. Allzu gerne möchten die Waiblingerinnen der TG in zwei Wochen die ersten Minuspunkte zufügen. Dazu indes muss der VfL am Sonntag in Vorleistung gehen und die Bundesliga-Reserve der SG BBM Bietigheim schlagen. Nach einem schwachen Start mit 0:6 Punkten holte die SG II 9:1 Punkte in Serie, die mit der 26:28-Niederlage in Sulzbach endete. Zuletzt besiegte Bietigheim den TV Großbottwar nach deutlicher Führung mit 25:24.

„Bietigheim ist ganz schwer einzuschätzen“, sagt Arif. Dabei schmeckt dem Coach überhaupt nicht, dass sich die erste Mannschaft unter der Woche von ihrem Trainer Bo Milton Andersen getrennt hat. „Keiner weiß, wie die beiden Teams nun aufgestellt sind. Wir müssen uns auf uns konzentrieren.“ Sollte der VfL die beiden Punkte behalten, „fahren wir sicher mit einem riesigen Ehrgeiz nach Nürtingen“.

Cora Goldmanns Einsatz ist wegen einer Knöchelverletzung noch nicht sicher. Sinah Hagen ist im Training umgeknickt, Arif rechnet aber mit ihrem Einsatz.

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