F1-Beim Zweiten zählt nur ein Sieg

14. November 2014

Waiblingen in Ketsch unter Druck

[tw]Die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen stehen mächtig unter Druck: Sollten sie auch morgen beim Zweiten TSG Ketsch verlieren, verlören sie den Anschluss an die Spitze. „Keine Frage, wir müssen dort gewinnen“, sagt der Trainer Nadir Arif.

Logo-TSG-Ketsch-180x180TSG Ketsch (2. Platz, 14:2 Punkte) – SG VfL Waiblingen (3. Platz, 13:3 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Mächtig verärgert war der Waiblinger Trainer nach dem 27:27 gegen den TV Großbottwar. Mit 22:18 hatte der VfL in der 41. Minute geführt, drei Minuten vor Schluss lag er mit 25:27 im Hintertreffen und musste letztlich sogar mit dem Remis zufrieden sein. „Es geht einfach nicht, dass wir schon wieder einen Vorsprung hergeschenkt haben“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif. Seine Spielerinnen hätten offensichtlich geglaubt, dass der Sieg schon unter Dach und Fach sei. „Die Konzentration und letzte Konsequenz haben gefehlt. Wir sind die bessere Mannschaft, uns bringen’s nicht auf die Matte.“ Das Problem sei, dass immer wieder andere Spielerinnen patzten, immer wieder müsse von außen auf die Spielerinnen eingewirkt werden.
Mit dem dritten für Arif völlig unnötigen Punktverlust, nach dem 33:36 in Nußloch, haben sich die Waiblingerinnen in eine unschöne Situation manövriert: Der Rückstand zur Tabellenspitze könnte sich im Falle einen Niederlage beim Zweiten TSG Ketsch nach einem Drittel der Saison auf fünf Zähler vergrößern.

„Damit stehen wir ganz klar unter Druck“, sagt Arif. „Wir müssen in Ketsch gewinnen – und das wird brutal schwer.“ Nur einmal hat die TSG in dieser Saison verloren, mit 26:28 gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter TG Nürtingen. Nach zu Beginn deutlichen Siegen ging’s zuletzt knapper zu: 29:25 in Großbottwar und 26:24 in Möglingen. „Das ist eine sehr gute und junge Mannschaft“, sagt Arif. Stützen im Team seien Christina Wilhelm und Yvonne Rolland. Ketsch spiele eine aggressive 6:0-Deckung, gehe hohes Tempo, sei technisch stark und mache wenig Fehler. „Wir haben aber unsere Mittel.“ Von seiner Mannschaft fordert er höchste Konzentration, strukturierte Angriffe und Fehlerminimierung.

Das spielfreie Wochenende bot den Verantwortlichen die Gelegenheit, sich besonders intensiv auf den Gegner vorzubereiten. Zu Unterstützung war unter der Woche der sportliche Berater Dago Leukefeld in Waiblingen.

Verletzungssorgen haben die Waiblingerinnen nicht, dennoch werden sie in Ketsch nicht in Bestbesetzung antreten: Alina Hiller wird mit der A-Jugend von FA Göppingen in der Jugend-Bundesliga am Ball sein. Sinah Hagen trägt in diesem Wettbewerb das Trikot der SV Remshalden. Für welches Team sie auflaufen wird, ist noch nicht sicher.

Quelle: zvw.de 14.11.2014

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