M1 – Treffsicher und konditionell klar überlegen

19. Oktober 2014

VfL Waiblingen – Neckarsulmer Sport Union 39:32 (19:16)

[ma] Vor dem Spiel gab es einiges Rätselraten über die Leistungsfähigkeit der Gäste aus Neckarsulm. Vom Kader her ein Spitzenteam, doch in der aktuellen Tabellensituation ein Abstiegskandidat. Das machte die Einschätzung recht schwer und am Ende war klar, wieso die NSU so weit hinten stehen: kaum Alternativen auf der Bank, dem Gegner ging schlicht und einfach die Luft aus.

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Bis zum 9:6 verlief der Auftakt einigermaßen nach Plan. Valentin Hörer und Markus Schumacher nahmen sich viele Würfe, längst nicht alle trafen zwar ins Schwarze, doch die Quote reichte für den 3 Tore Vorsprung. Dann zeigte Fabian Göppele, welche Wurfkraft in ihm steckt. Der groß gewachsene Linkshänder traf dreimal und da die Waiblinger Rückraumspieler nur Fahrkarten schossen, führten die Gäste folgerichtig mit 10:9. Der treffsichere Außen Valentin Weckerle beendete danach aber die Torflaute der Gastgeber. Bis zum 13:13 wechselte die Führung ständig hin und her, doch dann gönnte Gästetrainer Toskic Göppele eine fünfminütige Verschnaufpause, welche der VfL erbarmungslos zum 18:13 ausnutzte. Der erneut neunfache Torschütze Felix Günthner und Markus Schumacher mit einem Hattrick waren die Protagonisten dieses Zwischenspurts. Der wieder eingewechselte Göppele antwortete ebenfalls mit einem Hattrick und mit der Pausenführung von 19:16 durften die Remstäler noch längst nicht siegessicher sein.

Bis zum 26:23 hatte die 3 Tore Führung Bestand, beide Abwehrreihen agierten in dieser Phase viel zu passiv, den Angriffsreihen war es ein leichtes, Treffer um Treffer zu erzielen. Zwei Kontertore von Valentin Weckerle durchbrachen den stetigen Torewechsel. Neckarsulm versuchte es nun mit einer offeneren Deckung, teilweise auch Manndeckung. Diese Einladung nahm Felix Günthner dankend an. Auch der in 44. Minute eingewechselte Arne Baumann war sofort hellwach und erhöhte für seinen VfL zum vorentscheidenden 32:25. Der in der zweiten Hälfte viel effektivere Valentin Hörer und der ebenfalls eingewechselte Christian Tutsch schraubten den Vorsprung sogar auf zehn Tore und beim 36:26 in der 51. Minute zweifelte niemand mehr am Sieg der Gastgeber. Erst nach dem 38:28 ließ die Aufmerksamkeit der Waiblinger Spieler deutlich nach, man versuchte nur noch zu zaubern und die NSU nahm dies dankend an und betrieb noch etwas Ergebniskosmetik. Felix Hintenach besorgte schließlich den 39:32 Endstand.

Waiblingen zeigte sich erneut als echte Spitzenmannschaft und muss sich nun am kommenden Samstag beim Nachbarschaftsduell in Fellbach auf die bekannt offensive 3:2:1 Deckung der Fellbacher einstellen.

VfL: Doll, Brugger, Günthner 9, Hellerich, Mayer 1, Tutsch 2, Hintennach 1, Schumacher 9, Hörer 8, Baumann 3, Goga 2/1, Miletic, Weckerle 4.

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