M1-Spitzenleistung in Halbzeit zwei

26. Oktober 2014

SV Fellbach – VfL Waiblingen Handball 30:42 (14:14)

[fa]Wenigstens 30 Minuten lang war es der erwartet schwere Weg, der beim Nachbarschaftsduell in Fellbach auf die Waiblinger Mannschaft wartete. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte nutzten die Gäste eine „Sahnephase“, um sich abzusetzen und der VfL schlug den SV mit dessen Mittel, dem schnellen Tempogegenstoß.

Logo-SV-Fellbach-180x180Ohne die beiden Rückraum-Linkshänder und Markus Schumacher begann Trainer Michael Abele mit einer überraschenden Aufstellung. Valentin Hörer rückte auf Halblinks, Ladislav Goga auf der Mitte und auf Halbrechts begann der junge Robin Brugger. Dieser machte auf der für ihn ungewohnten Position eine gute Figur und zeigte, wie flexibel er eingesetzt werden kann. Bereits nach drei Minuten führten die Gäste mit 1:3, aber Fellbach erzielte immer wieder den Aufgleich. Vor allem die beiden „Waiblinger“ in den Fellbacher Reihen Adrian Müller und Kai Liebing sorgten in der Anfangsphase für die Treffer der Gastgeber. Durch schlechtes Gegenstoßverhalten versäumten es die Remstäler aber, sich deutlicher abzusetzen. Sowohl der 9:11 als auch der 12:14 Führung des VfL folgte jeweils der Ausgleich. Folgerichtig stand es auch zur Pause 14:14 unentschieden.

Nach dem Seitenwechsel folgte im Angriff die Einwechslung des angeschlagenen Markus Schumacher, der allein durch sein Erscheinungsbild dem Waiblinger Angriffsspiel mehr Struktur und damit auch Durchschlagskraft brachte. In der 36. Minute hatten sich die Gäste beim 14:18 bereits einen kleinen Vorsprung herausgespielt. Dieser Vorsprung von vier Toren hatte auch beim 21:17 noch Bestand. Auf die endgültige Siegesstraße brachte den VfL der Hattrick von Holger Mayer. Binnen 63 Sekunden traf Mayer zum 17:24, Fellbach versuchte mit einer Auszeit noch einmal die Wende herbeizuführen. Danach traf zwar Fellbachs Torscorer Liebing scheinbar nach Belieben, aber auch die VfL-Würfe fanden fast alle den Weg ins Ziel. Bis zum 22:29 blieb es beim Vorsprung von sieben Treffern und diesmal überzeugten auch alle eingewechselten Waiblinger Spieler. So zeigte Joakim Schwarz in der Schlussviertelstunde eine gute Leistung im Angriff beim Abschluss sowie auch in der Abwehr. Nur neun Sekunden brauchte Marcus Hellerich für seine beiden Treffer zum 24:35, der Sieger des Spiels stand zu diesem Zeitpunkt natürlich fest. Auch Ivan Miletic konnte sich an alter Wirkungsstätte noch mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Valentin Hörers elfter Treffer bedeutete die Erreichung der Schallmauer von 40 Toren. Dies war am Ende ein überzeugendes 32:40 gegen einen Gegner, der trotz des großen Rückstands nie aufgab, dem aber gegen die Waiblinger Übermacht in der zweiten Halbzeit die nötigen Mittel fehlten.

Nun kommt es am kommenden Sonntag zum absoluten Spitzenspiel im nächsten Nachbarschaftsduell gegen den TSV Schmiden. Da vorab die Bundesligadamen gegen Großbottwar spielen, darf man sicherlich mit einer tollen Kulisse rechnen.

VfL WN: Doll, Rost; Brugger 3, Günthner 2, Hellerich 3, Mayer 4, Tutsch 1, Hintennach 1, Schumacher 4, Schwarz 2, Hörer 11, Baumann, Goga 7/6, Miletich 4/1

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