F1 – Nadir Arif hofft auf eine Reaktion

18. Oktober 2014

Waiblingen nach der Pleite in Nußloch jetzt gegen Kandel

[tw] Nach der bitteren Pleite beim Aufsteiger SG Nußloch empfangen die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen am Sonntag mit dem TSV Kandel einen weiteren Neuling. „Ich erwarte eine Reaktion und dass wir unsere Klasse demonstrieren“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif.

SG VfL Waiblingen (3. Platz, 8:2 Punkte) – TSV Kandel (10. Platz, 4:6 Punkt/Sonntag, 17 Uhr). Wer in Nußloch vergangene Woche nach 32 Minuten auf die heimische SG gesetzt hätte, dem wäre wohl ein Millionengewinn gewiss gewesen: Die Waiblingerinnen hatten den Gegner fest im Griff, führten mit 23:13. Nach 60 Minuten indes schauten die Gästespielerinnen reichlich bedröppelt drein, Nußloch drehte die Partie zum 36:33-Sieg. Selbst Mitte der Woche hatte der Waiblinger Trainer noch keine schlüssige Erklärung für den Einbruch. „Es war ein schleichender Prozess, wir haben gar nicht richtig realisiert, was passiert“, sagt Nadir Arif. „So etwas habe ich noch nie erlebt, das braucht kein Mensch.“

Sehr selbstkritisch

Er habe das Spiel etwas länger als gewöhnlich zusammen mit der Mannschaft analysiert. Die zweiten 30 Minuten hätten sich seine Spielerinnen komplett reinziehen müssen. Und sie seien sehr selbstkritisch gewesen. Spätestens jetzt wüssten die Spielerinnen, dass sie sich selbst bei einem Zehn-Tore-Vorsprung nicht zurücklehnen dürfen. Egal, gegen welchen Gegner. „So etwas darf und wird uns nicht mehr passieren.“

So unnötig der VfL die Punkte in Nußloch auch liegengelassen hat: Arif sieht das Saisonziel keinesfalls gefährdet. „Wir haben 8:2 Punkte, es sind erst fünf von 26 Partien gespielt. Wir wollen oben mitspielen und das werden wir auch.“

Mit dem TSV Kandel kommt am Sonntag ein weiterer Aufsteiger in die Rundsporthalle, den Arif sogar einen Deut stärker einschätzt als Nußloch. Dennoch sei seine Mannschaft klarer Favorit.

Kandel hat zwei von fünf Spielen für sich entschieden: 29:19 gegen die SG Nußloch und 25:24 bei der HSG Sulzbach/Leidersbach, den nächsten Kontrahenten des TTV Bittenfeld. Zuletzt setzte es für Kandel eine 17:25-Heimniederlage gegen den TV Großbottwar.

Gefreut hat den Trainer, dass er unter der Woche nahezu seinen kompletten Kader im Training hatte. Simone Pilekova kehrt nach ihrer Krankheit zurück, dagegen wird Annika Bier wegen einer Bänderverletzung im Ellbogen vermutlich mehrere Wochen ausfallen.

Quelle: zvw.de 17.10.2014 Thomas Wagner

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