F1 – Licht und Schatten beim dritten Heimsieg

20. Oktober 2014

VfL Waiblingen – TSV Kandel 29:25

(fmo.) Die Handballerinnen des VfL Waiblingen bleiben in der Spitzengruppe der 3. Liga. Das ist die gute Nachricht. Allerdings: beim 29:25 (15:12)-Heimsieg gegen Aufsteiger TSV Kandel versprühte der Gastgeber nur stellenweise Glanz. Mitte des zweiten Durchgang drohte die Partie sogar zu Gunsten der Südpfälzerinnen zu kippen. Doch hinten raus behielt der VfL die Ruhe und brachte den Erfolg noch sicher nach Hause.

Logo-TSV-KandelWie schon in der Woche zuvor in Nußloch legte der VfL einen Blitzstart hin. Vor allem direkte oder erweiterte Tempogegenstöße brachten die Torerfolge. Nach vier Minuten stand es bereits 3:0, wenig später 5:1. Doch dann verkrampfte das Spiel des Gastgebers. Der VfL-Angriff tat sich schwer mit der vorgezogenen Spielerin des TSV im 5:1-Abwehrverband und schloss einige Würfe ungenau ab. Der Aufsteiger rückte auf 5:7 heran. Waiblingen bekam Kandels wuchtige Kreisläuferin Nadine Martin nicht in den Griff. Allerdings hatte die Gästespielerin beim Schiedsrichtergespann auch ordentlich Freiheiten. Ihr Körpereinsattz grenzte nicht selten auch an Stürmerfoul, wurde aber regelmäßig mit Strafwürfen belohnt. Am Ende der Partie standen bei den Gästen neun Strafwürfe zu Buche, beim VfL nur fünf. Davon vergab er auch noch drei. Ein ungleiches Verhältnis gab es auch bei den Zeitstrafen: VfL-Spielerinnen wurden fünf Mal auf die Bank geschickt, beim TSV erwischte es nur eine Einzige. Doch das war nicht entscheidend dafür, dass sich der VfL so schwer tat. Immerhin befreite er sich aus dem ersten Zwischentief und drückte ab der 12. Minute wieder mehr auf´s Tempo. Zuvor hatte die eingewechselte VfL-Torhüterin Lisa Fleischer einen Strafwurf der Gäste abgewehrt. Doch auch nach dem Spurt zur 11:5-Führung kehrte keine Ruhe und Sicherheit ins Waiblinger Spiel ein. Mehrere Aktionen wurden zu hektisch vorgetragen, Abspiele kamen ungenau und in Unterzahl wurde zu schnell abgeschlossen. Zur Pause führte der VfL gegen insgeamt eher harmlose Gäste dennoch mit 15:12.

Nach Wiederbeginn fand das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten seine Fortsetzung. Die widergenesene Simona Pilekova erzielte einige schöne Rückraumtore, produzierte aber andereseits auch einige Fahrkarten und Fehlpässe. Der TSV Kandel witterte Morgenluft, wohl auch angesichts der Waiblinger Niederlage letzte Woche in Nußloch nach hoher Führung. Beim 15:16 (35. Minute) war der Anschlusstreffer geschafft. Die Gäste blieben noch bis zur 56. Minute (22:24) am VfL dran, da dieser neben schnell herausgespielten Toren auch immer wieder haasträubende Fehler produzierte. Insgesamt blieb das Spiel auf unterdurchschnittlichem Niveau.Immerhin behielt Waiblingen in der Schlussphase die Ruhe und Übersicht, den Sieg in der Rundsporthalle zu behalten. Mara Seitzer mit einem sehenswerten Torwurf machte mit dem 26:22 alles klar, Zofia Fialekova und weitere zwei Mal die treffsichere Steffi Frick steuerten die letzten Waiblinger Treffer zum Heimerfolg bei.

Unter dem Strich war es ein glanzloser Pflichtsieg gegen den Aufsteiger, der fast schon unter „Hauptsache, gewonnen“ abgehakt werden sollte. Gegen stärkere Gegner wie Nürtingen oder Ketsch, auf die der VfL bald trifft, muss Waiblingen noch eine ordentliche Schippe drauflegen.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer – Heimburger, Beyerle (2), Frick (7), Seitzer (5), Schenke (2), Fialekova (6/3), Pilekova (7/1) S. Hiller, Goldmann , Hagen, A. Hiller.

TSV Kandel: Ofer, Philipp – Benz (2), Ahrens, Kappes, Baldauf (5/2), Bast (1), Martin (4), Schmitt (8/6), Dohe (2), Geiger (3).

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