F1-Derby zum Auftakt des heißen Herbstes

31. Oktober 2014

Großbottwar überraschend stark.

[twa/fmo] Zum Abschluss der englischen Woche steht in der Waiblinger Rundsporthalle am Sonntag (15 Uhr) das Derby gegen den TV Großbottwar an.

SG VfL Waiblingen (3. Platz, 12:2 Punkte) – TV Großbottwar (5. Platz, 8:6 Punkte). Die Hälfte der Hinrunde ist gespielt, auf den vorderen Plätzen stehen jene Mannschaften, die dort vor der Saison auch erwartet worden waren: TG Nürtingen, TSG Ketsch, SG VfL Waiblingen, HCD Gröbenzell. Dass dahinter bereits der kommende Waiblinger Gegner auftaucht, ist etwas überraschend.

In den vergangenen Spielzeiten kämpfte der TV Großbottwar in der Regel vom Start weg gegen den Abstieg, aktuell indes stehen vier Siege und drei Niederlagen zu Buche. Die HSG TB/TG Pforzheim, die HSG Sulzbach/Leidersbach sowie die beiden Aufsteiger SG Nußloch und TG Kandel gingen leer aus. Zumindest punktemäßig hat sich der Abstand zur SG VfL Waiblingen verringert. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Großbottwar mit einem positiven Punktekonto gegen uns angetreten ist“, sagt der Waiblinger Trainer Nadir Arif, der am Sonntag eine Partie mit noch größerer Brisanz als üblich erwartet. „Großbottwar möchte sicherlich zeigen, dass es auch in Waiblingen gewinnen kann.“ Wichtigste Spielerin des Gegners ist die Torjägerin Denise Geier, die in den vergangenen Jahren regelmäßig zu den erfolgreichsten Werferinnen der 3. Liga gehört.

Im dritten Jahr ist die Trainerin Kornelia Baboi verantwortlich, die Kontinuität zahle sich aus, sagt Arif. Er traut dem Gegner zu, eine sorgenfreie Runde zu spielen. Zuletzt indes mussten die Großbottwarerinnen eine schlechte Nachricht verkraften: Eine ehemalige, langjährige Teamkollegin war verstorben, so geriet die Partie gegen die TSG Ketsch zur Nebensache. Vom 1:9- und 3:12-Rückstand kämpfte sich der TVG gegen den Aufstiegskandidaten immerhin auf 18:22 heran, die 25:29-Niederlage war jedoch nicht mehr zu verhindern.

Während Großbottwar als Außenseiter nach Waiblingen fährt und die Aufgabe recht entspannt angehen kann, hat Waiblingen den siebten Sieg im achten Spiel fest eingeplant. Ansonsten setzte sich der bislang überzeugend auftretende Spitzenreiter TG Nürtingen leicht ab.

Sechsmal muss der SG VfL Waiblingen in diesem Kalenderjahr noch ran, durchweg gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Nach dem Spiel gegen Großbottwar hat der VfL wegen der Hüttengaudi in der Rundsporthalle ein spielfreies Wochenende, an dem der Trainer allerdings ein Testspiel einplant, um im Rhythmus zu bleiben. Im Anschluss warten die dicken Brocken mit Ketsch (2.), Gröbenzell (4.) und Nürtingen (1.) – alle drei Gegner haben dabei Heimvorteil. Spätestens Anfang Dezember wissen die Waiblingerinnen, wo sie wirklich stehen.

Gegen Großbottwar hat Nadir Arif zum ersten Mal in dieser Saison alle 14 Spielerinnen dabei. Im Pokalspiel in Nordheim feierte die Außenspielerin Annika Bier nach ihrer Ellbogenverletzung ein kurzes Comeback.

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