M1 – Waiblingen dominiert Derby

28. September 2014

VfL Waiblingen Handball – SF Schwaikheim 30:18 (17:8)

[fa] Derbyspiele zwischen Waiblingen und Schwaikheim waren in den vergangen Jahren stets nichts für schwache Nerven. Ganz anders war es an diesem sonnigen Sonntagnachmittag. Von der ersten Minute an dominierte der VFL das Spiel, baute seinen Vorsprung stets aus und gewann am Ende klar und deutlich mit 30:18.

Drei Waiblinger Protagonisten prägten die Anfangsphase: Spielmacher Valentin Hörer verteilte die Bälle, Markus Schumacher traf scheinbar nach Belieben aus dem Rückraum und Felix Günthner rockte mal wieder den Kreis. Über 4:1, 9:3, 12:5 und 15:6 kannte der Waiblinger Vorsprung nur eine beeindruckende Wachstumskurve. Die Sportfreunde fanden kein Mittel gegen das Waiblinger Abwehrbollwerk hinter dem sich Stefan Doll immer wieder auszeichnen konnte. Auch in der Rückwärtsbewegung nach Torerfolg oder nach einem der wenigen nicht erfolgreichen Abschlüsse hatten die Spieler von Trainer Michael Abele die Devise volles Tempo zurück absolut verinnerlicht. Den Gästen war somit ihre beste Waffe genommen. Natürlich schmerzte Schwaikheim auch sehr der Ausfall von Chris Hellerich, dieser hätte den Kampf am Kreis vielleicht aufnehmen können. 17:8 lautete die souveräne Halbzeitführung des VFL, kaum jemand in der gut besuchten Rundsporthalle glaubte noch ernsthaft an eine Wende.

Da Topschütze Schumacher in der ersten Minute der zweiten Halbzeit seine zweite zwei Minutenstrafe bekam, flackerte ein Fünkchen Hoffnung bei den Sportfreunden auf. Und nach dem 19:9 folgte tatsächlich ein zehnminütiger Bruch im Waiblinger Angriff. Etwas zu nervös und mit unnötiger Hektik folgten einige Fehlpässe und Fehlwürfe, die Gäste konnten bis zum 19:12 den großen Rückstand etwas verkürzen. Mit viel Routine und einem sicheren Wurf vom 7-Meterstrich nahm Ladislav Goga das Heft in die Hand. Aus einem 21:14 wurde binnen drei Minuten das 26:14 was natürlich den endgültigen KO der Gäste bedeutete. Trotzdem blieb es bis zum Schlusspfiff hoch emotional wie es sich für ein richtiges Derby gehört. Doch unfair war die Begegnung nie, Zeitstrafen gab es auf beiden Seiten eher mehr als notwendig.

Am Ende stand ein hochverdienter 30:18 Sieg des VFL Waiblingen Handball, der in diesem Spiel sicherlich über weite Strecken den hohen Ansprüchen absolut gerecht geworden ist. Und bereits am nächsten Wochenende wartet ein sicherlich noch emotionaleres Derby, wenn es nach Bittenfeld geht. Schwaikheim kann mit Oberstenfeld sicherlich einen Gegner auf Augenhöhe empfangen.

Fotos: Facebook SF Schwaikheim: Blitz und Donner Danke Günter Barth

VfL Waiblingen: Doll, Ricci; Brugger, Günthner 5, Mayer 1, Felden 1, Hörer 6, Schumacher 8, Tutsch, Baumann 1, Goga 7/5, Weckerle 1, Schwarz.
SF Schwaikheim: Barth, Kellner; Heyden 1, F.Bayha 5/3, S.Bayha 1, J.Bayha 1, Leonhardt, Kubach, Hönig, Rentschler 3, Jung 1, Lorenz 3, Wied 3.

T-M1-SF-Schwaikheim

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