M1 – Spannung vor dem ersten Derby

26. September 2014

Der VfL Waiblingen empfängt die SF Schwaikheim.

[] In der Handball-Württembergliga steht das erste Derby an. Die Männer des VfL Waiblingen empfangen die SF Schwaikheim in der Rundsporthalle. Mit seinem starken Kader ist der VfL eigentlich Favorit. Allerdings hat das Team zuletzt verloren und steht schon ein wenig unter Druck. Die Gäste dagegen können nach zwei Siegen befreit aufspielen.

VfL Waiblingen (2:2) – SF Schwaikheim (4:0 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Bereits nach dem zweiten Spieltag hat auch der letzte große Aufstiegsfavorit keine weiße Weste mehr: Der VfL verlor mit 29:34 in Weilstetten. „Der Gegner hat am Limit gespielt, eine ganz starke Leistung gezeigt und fast keine Fehler gemacht. Und wir waren nicht bei 100 Prozent“, analysiert der Waiblinger Coach Michael Abele. In den entscheidenden Phasen habe seine Mannschaft die „Big Points“ nicht gemacht. Nach der Auftaktviertelstunde etwa vergab der VfL zu viele Chancen: „Wir haben drei Freie und einen Siebenmeter verworfen.“ Die Niederlage zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison sei ein Warnschuss gewesen. „Man muss über 60 Minuten zu 100 Prozent da sein.“

Das gilt ganz besonders fürs Derby gegen die kampfstarken Schwaikheimer. Vor allem in der Abwehr müsse Waiblingen deutlich zulegen. Abele sagt, er habe „ganz großen Respekt“ für die Arbeit seines Trainerkollegen Tobias Mühlpointner. Schwaikheim habe eine eingespielte Mannschaft und sei immer gefährlich. „Das wird eine ganz, ganz enge Kiste.“ Dennoch fordert Abele im Heimspiel freilich einen Sieg. Marcus Hellerich ist im Urlaub, ansonsten ist der VfL komplett.

Der Ausfall von Chris Hellerich ist eine bittere Pille für Schwaikheim

Anders als die Waiblinger haben die Sportfreunde einen perfekten Saisonstart hingelegt. Auf den überraschenden Sieg gegen den Aufstiegskandidaten SG Bottwartal folgte ein 31:29-Pflichterfolg gegen Ditzingen. Die Schwaikheimer machten sich in der Partie gegen den Aufsteiger das Leben selbst ein wenig schwer. „Wir waren die ganze Zeit überlegen, aber die letzte Konsequenz hat am Schluss gefehlt“, sagt der Mannschaftsverantwortliche Günter Kubach. Egal, die Punkte sind im Sack.

Trotz des guten Auftakts sieht Kubach die Waiblinger als klaren Favoriten. „Da hängen die Trauben hoch. Das kann man ruhig sagen, es ist ja gerade Weinlese“, sagt er schmunzelnd. Der Kader des VfL sei spitze, das Team zudem nach der Niederlage in Weilstetten sicher fest entschlossen, das Derby gegen Schwaikheim zu gewinnen. Ein kleiner Vorteil der SF sei vielleicht, dass die Mannschaft mit 4:0 Punkten im Rücken nicht unter Druck steht. Allerdings muss sie einen herben Ausfall verkraften. Im Spiel gegen Ditzingen musste Kreisläufer und Abwehrstratege Chris Hellerich nach einem Zusammenprall mit einer Knieverletzung vom Feld. Die SF hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist. Hellerich können aber definitiv gegen Waiblingen nicht spielen, so Kubach.

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Foto: ZVW

Quelle: Auszug ZVW.de 26.09.2014

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