M1 – Das Saisonziel heißt Aufstieg

10. September 2014

Der VfL Waiblingen hat sich hochkarätig verstärkt, die Mitfavoriten aber auch

Keine falsche Bescheidenheit: Das Ziel der Handballer des VfL Waiblingen in dieser Württembergliga-Saison heißt Aufstieg. Mit Markus Schumacher und Valentin Hörer, die in der Torschützenliste der 3. Liga stets ganz vorne zu finden waren, ist das Team hochkarätig verstärkt worden. Das Problem: Auch die ambitionierten Konkurrenten verfügen über furchteinflößende Kader.

Vierter wurde der VfL in der Saison 2013/14, noch unter dem Dach des Waiblinger Großvereins. Inzwischen sind die Handballer selbstständig und das Männerteam gehört dank der Verpflichtungen der wurfgewaltigen Schumacher (auch Techniktrainer) und Hörer (auch Co-Trainer an der Seite von Wolfgang Hezel) zu den großen Favoriten. „Da kann ich nicht sagen, wir wollen Dritter werden. Das wäre albern“, begründet Coach Michael Abele die Entscheidung, den Aufstieg als Saisonziel auszugeben.

Setzt das die Mannschaft nicht unter Druck? „Der VfL Waiblingen steht immer unter Druck, ich verspüre nicht mehr als sonst“, entgegnet Abele. Die Erwartungshaltung sei stets hoch. Er ist aber Realist genug, um zu wissen, dass das Unternehmen Aufstieg sehr schwierig wird. Denn die SG Bottwartal, der TSV Weinsberg, der TV Flein und die Neckarsulmer SU haben ihre Kader ebenfalls aufgemotzt, und das mit viel Geld, wie gemunkelt wird. „Da sind wir Waisenknaben dagegen. Wir müssen das anders lösen, zum Beispiel über Kontakte.“

Schumacher etwa hätte bei anderen Vereinen wesentlich mehr verdienen können, sagt Abele. Doch der Spieler kannte unter anderem VfL-Spieler Felix Günther aus der gemeinsamen Zeit beim TSB Horkheim. Also habe sich Schumacher das Angebot der Waiblinger angehört und zugesagt. Abele: „Es war auf Anhieb gegenseitige Sympathie da.“ Bei Hörer, der früher schon mal für den VfL spielte, sei es ähnlich gelaufen. Zwar ragen die beiden Spieler heraus, vergessen will der Coach aber keinesfalls den nach seinem Auslandsaufenthalt zurückgekehrten Johannes Felden. „Das ist ein Linkshänder mit sehr, sehr gutem Wurf. Er wird uns massiv weiterhelfen.“

Mit der Vorbereitung war Abele auch angesichts guter Ergebnisse in Testspielen überwiegend zufrieden. Zuletzt indes sei wegen Krankheiten, Verletzungen und Urlaub etwas der Wurm drin gewesen. Fehlen im ersten Spiel gegen die HSG Fridingen-Mühlheim wird Christian Tutsch, der nach seiner Operation (Abriss Syndesmoseband im Fuß) erst wieder ins Training eingestiegen ist. Michael Abele fordert einen Sieg zum Auftakt: „Das Heimspiel müssen wir gegen den Aufsteiger gewinnen.“

Die Generalprobe verlief schon mal gut. In der ersten Turnier-Runde des Verbandspokals setzte sich der VfL gegen Ligakonkurrent TSV Schmiden (30:28) und Landesligist HSG Böblingen/Sindelfingen (32:23) durch und ist eine Runde weiter.

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Hinten von links: Co-Trainer Wolfgang Hezel, Trainer Michael Abele, Ivan Miletic, Felix Hintennach, Valentin Hörer (auch Co-Trainer), Johannes Felden, Robin Brugger, Vorsitzender Steffen Leßig, Spielleiter Thomas Schmid. Vorne: Marcus Hellerich, Joakim Schwarz, Holger Mayer, Stefan Doll, Igor Ricci, Arne Baumann, Christian Tutsch, Ladislav Goga.

Quelle: ZVW 10.09.2014 Mathias Schwardt

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