F1 – Zweite Spielmacherin verletzt

19. September 2014

Nach Sinah Hagen hat es auch Silke Heimburger erwischt.

Nach dem zweiten Spieltag sind die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen noch ohne Verlustpunkt. Jetzt geht’s nach Pforzheim, das bereits seinen Trainer entlassen hat. Beim VfL ist der Einsatz von Silke Heimburger unwahrscheinlich.

HSG TB/TG Pforzheim (7. Platz, 2:2 Punkte) – SG VfL Waiblingen (1. Platz, 4:0 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Zwei kleine Schwächephasen hat sich der VfL im Derby geleistet, gefährdet war der 27:24-Erfolg gegen den TV Möglingen allerdings nicht. Besonders gefallen hat dem Trainer Nadir Arif, dass sein Team zum zweiten Mal infolge unter 24 Gegentreffern geblieben ist. Eine Quote, die angesichts der Waiblinger Offensivstärke eigentlich immer zu einem Sieg reichen muss. „In der vergangenen Saison haben wir gegen Möglingen noch 30 Tore kassiert“, sagt Arif. „Ich denke, da bewegen wir uns in die richtige Richtung.“

Ein paar Dinge haben dem Trainer gegen Möglingen allerdings missfallen. In den ersten 30 Minuten habe eine Mannschaft eine höhere Führung verpasst, nach der Pause habe sie den Gegner unnötigerweise herankommen lassen. „Da hat die Abwehr nicht bis zum Schluss weitergekämpft.“

Nach dem zweiten Spieltag, der einige Überraschungen parat hatte, stehen laut Arif hinter etlichen Teams noch Fragezeichen. Auch der kommende Gegner sei schwer einzuordnen. Nach dem deutlichen 30:22-Auftaktsieg gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach verloren die Pforzheimerinnen beim TV Großbottwar mit 18:23. Grund genug offensichtlich, den Trainer Sakib Hadzik vor die Tür zu setzen. „Die Verantwortlichen der HSG Pforzheim zogen die Reißleine und beendeten ein großes Missverständnis“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der Waiblinger Trainer zeigte sich überrascht von der Entlassung seines Kollegen, hat aber andere Sorgen: Unter der Woche fehlten einige Spielerinnen krankheitsbedingt, eine ganz wichtige verletzte sich zudem. Silke Heimburger sollte nach dem Ausfall von Sinah Hagen die Spielmacherposition übernehmen. Sie knickte im Training um, der Einsatz morgen ist sehr unwahrscheinlich. Carolin Schenke könnte gegen ihren Ex-Club diese Aufgabe übernehmen, doch auch sie kränkelt.

Arif möchte dennoch unbedingt beide Punkte mitnehmen – auch, weil er die Schlappe der vergangenen Saison vergessen machen will. Besonders aufpassen muss der VfL auf die ehemalige Bundesligaspielerin Nastja Antonewitch, die im ersten Spiel zehn Tore warf. Bundesligaerfahrung bringt auch die Torhüter Christine Hesel mit (vom TuS Metzingen).

Heimburger-Silke-1024x450Foto: Hagen

Vorbericht HSG Pforzheim (Pforzheimer Zeitung)

Quelle: ZVW.de vom 19.09.2014 von Thomas Wagner

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