F1 – Trotz Nachlässigkeiten zum nächsten Sieg

21. September 2014

HSG TB/TG Pforzheim – SG VfL Waiblingen – TV Möglingen 25:28

[fmo] Die Waiblinger Handballerinnen gewannen auch ihr drittes Saisonspiel. Grundlage für den 28:25 (13:7)-Auswärtssieg des Drittligisten bei der HSG TB/TG Pforzheim war eine starke Abwehrleistung im ersten Durchgang. In der zweiten Halbzeit machte es der VfL nochmals kurzzeitig spannend. Annika Bier ragte mit einer starken Abwehrleistung und neun Toren im Angriff.

Nach dem Trainerwechsel bei den Pforzheimerinnen reiste das Waiblinger Team mit etwas Ungewissheit in die Goldstadt. Würde der Gastgeber mit taktischen Überraschungen aufwarten, auf die sich der VfL mit den bisherigen Videoaufnahmen des Gegners nicht vorbereitet hatte? Personell gab es beim VfL Entwarnung, denn die angeschlagenen Silke Heimburger und Carolin Schenke konnten auflaufen, wenn auch nicht hundertprozentig fit.

Eine Frage war schnell beantwortet: die Pforzheimer Mannschaft wirkte nicht befreit sondern verunsichert. Waiblingen dagegen agierte sehr konzentriert und zielstrebig. Die kompakt stehende Abwehr gewann viele Bälle und konnte dadurch schnelle Gegenstöße mit einfachen Toren einleiten. Über 4:1 und 6:2 zog der VfL bis zur 24. Minute auf 11:4 davon. Allerdings verletzte sich Zofia Fialekova nach einer Viertelstunde beim Torwurf an der Hand und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Der VfL verdaute diesen Nackenschlag zunächst recht gut, bei der 13:7-Pausenführung deutete vieles auf eine entspannte zweite Halbzeit hin.

Doch da kam das Waiblinger Angriffsspiel ins Stocken. Es war nun zu eng angelegt, vieles lief in der Mitte zusammen und so für die Pforzheimer Abwehr leicht zu verteidigen. Mit dem Mute der Verzweiflung kam Pforzheim nochmals auf, rückte in nur fünf Minuten auf 12:14 heran. Zum Glück aus Waiblinger Sicht hatte jedoch Annika Bier einen Sahnetag erwischt. Sie zeigte eine starke Abwehrleistung und vom Siebenmeterstrich keinerlei Nerven. Fünf Mal verwandelte sie sicher, traf dazu noch vier weitere Male aus dem Spiel heraus. Bier sorgte also mit dafür, dass Pforzheim dann doch auf sichere Distanz gehalten wurde. Spätestens beim 26:20 war die Begegnung entschieden. In der letzten Spielphase hatte der VfL den Gastgeber häufiger am Rand eines Zeitspiels, doch dann gelang der besten HSG-Angreiferin Nastja Antonewitch noch irgendein Kunstwurf. Die vielen Gegentreffer im zweiten Durchgang schmeckten daher Waiblingens Co-Trainer Stephan Meiser nicht so recht, nachdem die Abwehr in der ersten Halbzeit noch so überragend gestanden hatte. „Doch wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste.“ Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung von Fialekova nicht gravierender ist und die anderen angeschlagenen Spielerinnen bis zur nächsten Partie auch wieder ganz fit werden. Einen kompletten Kader wird es im Heimspiel gegen die starke HSG Freiburg (Sonntag, 15 Uhr) vermutlich auch brauchen.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer – Bier (9/5), Heimburger (5), Beyerle, Frick (2), Seitzer (2), Schenke (3), Fialekova (2), Pilekova (4), S. Hiller, Goldmann (1), A. Hiller.

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Update: 23.09.2014
20.09.2014 Bildergalerie Pforzheiner Zeitung: www.pz-news.de
22.09.2014 HSG unterliegt dem Favoriten: www.hsg-pforzheim.de

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