F1 – Nach 5 Minuten neuer VfL-Motor auf Touren

8. September 2014

Nach fünf Minuten kommt der neue VfL-Motor auf Touren

TV Holzheim – SG VfL Waiblingen  24:33 (11:19)

[fm] Gelungener Saisonstart für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen in ihrer ersten Saison als eigenständiger Verein. Die aufgrund von DHB-Statuten noch als SG VfL Waiblingen auftretende und mit acht Neuzugängen stark veränderte Mannschaft landete nach kurzen Anlaufschwieigkeiten einen sicheren 33:24 (19:11) Auswärtserfolg beim TV Holzheim.

Mit Spannung erwarteten die VfL-Verantwortlichen, wie sich das neuformierte Team von Chefcoach Nadir Arif in der Göppinger Parkhaus-Sporthalle präsentieren würde. Der Beginn war alles andere als optimal. Gastgeber TV Holzheim legte ein 3:0 vor. Erst nach fünf Minuten löste sich der VfL aus der Anfangsnervosität, die Nachlässigkeiten in der Abwehr und drucklose Angriffsbemühungen produzierte. Dann gelangen Neuzugang Simona Pilekova die ersten beiden Saisontreffer für den VfL, die befreiende Wirkung zeigten. Das Waiblinger Spiel kam in Fahrt. Pilekova, Zofia Fialekova, Sinah Hagen und Steffi Frick waren die Aktivposten in der folgenden Viertelstunde beim VfL und verantwortlich für die Treffer zur Waiblinger 7:5-Führung. Holzheim deckte mit den zwei schnellen Toren zum 7:7-Ausgleich nochmals Lücken im nicht immer kompakt stehenden Abwehrverbund auf. Dann schied Sinah Hagen kurz nach ihrem dritten Treffer für den VfL auch noch mit einer schmerzhaften Knieverletzung aus. Doch diese Schrecksekunde konnte Holzheim nicht nutzen. Im Gegenteil: mit Silke Heimburger im Rückraum verstärkte Waiblingen den Druck auf die TV-Abwehr. Immer wieder gelangen Pilekova schöne Tore aus der Distanz oder Kreisanspiele auf Fialekova. Frick lief schnelle Gegenstöße, die von Torhüterin Katharina Blum passgenau gespielt wurden. Acht Tore in Folge binnen acht Minuten sorgten für eine 15:7-Führung und die Vorentscheidung in der 21. Minute. Vor 150 Zuschauern ging es mit einer 19:11-Führung in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann mit vergebenen Strafwürfen beiderseits und beim VfL mit insgesamt weniger Schwung. VfL-Coach Arif variierte nun bei der Aufstellung, integrierte mit Carolin Schenke, Alina Hiller und Nina Beyerle drei weitere VfL-Neuzugänge, die sich ebenfalls in die Torschützenliste eintrugen. Annika Bier behielt vom Siebenmeterstrich vier Mal die Nerven und Cora Goldmann erabeitete sich am Kreis und bei Gegenstößen einige Torchancen, ihr klebte jedoch das Pech an den Händen. Das Spiel selbst war nun ausgeglichen, weil Holzheim trotz hohem Rückstand kämpfte und der VfL nicht immer voll konzentriert blieb. Der Waiblinger Vorsprung betrug jedoch permanent zwischen acht und zehn Toren, obwohl einige Chancen liegen gelassen wurden. Arif und Co-Trainer Stephan Meiser waren denn auch mit dem Saisonauftakt zufrieden. Wohl wissend, dass Holzheim kein echter Prüfstein war und zu den Gegnern in der Liga gehört, die beim Anspruch, den der VfL hat, auch deutlich besiegt werden müssen. Im ersten Heimspiel geht es nun am kommenden Sonntag (Anpfiff 17:00 Uhr) gegen den TV Möglingen.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer – Bier (5/4), Heimburger (1), Beyerle (1), Frick (6), Schenke (2), Fialekova (6), Pilekova (8/1), Goldmann, Hagen (3), A. Hiller (1).

Update:
15.09.2014 Bericht Südwest Presse vom 10.09.2014: Holzheim schlägt sich achtbar

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