F1 – Glückliches Ende – Weiße Weste

28. September 2014

VfL Waiblingen – HSG Freiburg 26:24 (12:11)

[fa] Auch nach dem vierten Spieltag behält der VFL seine weiße Weste und setzt sich mit 8:0 Punkten vorne fest. In der Schlussminute hatte Waiblingen zweimal das Glück des Tüchtigen gepachtet. Zwei Ballverluste wurden umgehend mit Fehlpässen der Freiburgerinnen beantwortet und der Gastgeber nahm diese Geschenke dankbar an und verbucht zwei wichtige Punkte.

Nach dem schnellen 1:2 Rückstand nahm Simona Pilekova das Heft in die Hand. Drei schöne Rückraumtore von Pilekova und Waiblingen führte mit 5:3. Auch ohne die verletzte Daniela Gantner war Freiburg nicht ungefährlich. Vor allem die agile Kathrin Disch und Nadine Czok sorgten immer wieder für Unruhe in der Remstäler Hintermannschaft. Nach je zwei Treffern der schnellen Stephanie Frick und Mara Seitzer führte Waiblingen gar mit 10:7, versäumte es jedoch in dieser Phase den Vorsprung zu vergrößern. Im Gegenteil: Freiburg kam sogar zum Ausgleich und die Pausenführung von 12:11 war nur hauchdünn.

Es folgte zu Beginn der zweiten Halbzeit die beste Waiblinger Phase. Schwungvoll und mit viel Druck wurde das eigene Angriffsspiel aufgezogen, sicher und stabil stand die Abwehr. Beim 18:14 spiegelte auch die Anzeigetafel den Spielverlauf deutlich wieder. Doch erneut verscherzten sich die Waiblinger Damen binnen weniger Minuten die geleistete Arbeit. Die Gäste verkürzten auf 18:17 und es folgte eine hypernervöse Schlussphase. Freiburg kämpfte sich immer wieder auf ein Unentschieden heran, während den VFL Spielerinnen zunehmenden die Unsicherheit anzusehen war. Goldrichtig war die Entscheidung von Trainer Nadir Arif in den letzten Minuten die an der Hand verletzte Zofia Fialekova in die Abwehr einzuwechseln. Dort sorgte sie für deutlich mehr Stabilität und bewahrte die Gastgeberinnen vor einem durchaus möglichen Rückstand. Trotz des 25:23 von Silke Heimburger 100 Sekunden vor dem Ende war das Spiel noch lange nicht gewonnen. Denn dem 25:24 Anschlusstreffer folgten die beschriebenen zwei eklatanten Ballverluste, die jedoch durch engagiertes Zurücklaufen mit zwei Fehlpässen der Freiburgerinnen ausgeglichen wurden. So blieb es fünf Sekunden vor dem Abpfiff Stephanie Frick vorbehalten, das vielumjubelte 26:24 zu erzielen – Hauptsache gewonnen.

Blum, Fleischer, Bier 6/3, Heimburger 4, Beyerle 1, Frick 4, Seitzer 3, Goldmann 1, Schenke 1, Fialekova, Pilekova 7, S.Hiller, A. Hiller.

Update: 29.09.2014  Badische Zeitung:  „Den Sieg hergeschenkt“

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