F1 – Geschwächt zum Härtetest

26. September 2014

Waiblingen mit Personalproblemen gegen starke HSG Freiburg

[] Nach drei sicheren Siegen stehen die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen am Sonntag vor ihrer bisher höchsten Hürde: Die HSG Freiburg überzeugte zuletzt beim 35:19-Sieg gegen den TV Großbottwar. Der Waiblinger Trainer Nadir Arif bangt noch um die eine oder andere Spielerin.

SG VfL Waiblingen (2. Platz, 6:0 Punkte) – HSG Freiburg (3. Platz, 4:2 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Ein paar Tage vor dem Spiel gegen den VfL Waiblingen hatte sich die HSG TB/TG Pforzheim von ihrem Trainer getrennt. Überirdische Kräfte indes setzte diese Personalentscheidung nicht frei. Nach einem Acht-Tore-Rückstand kämpfte sich die HSG zwar bis auf zwei Tore heran (12:14), dann zog der VfL aber wieder rasch davon bis zum 28:25-Erfolg. Dem Trainer gefiel vor allem die Abwehr- und Torhüterleistung in den ersten 30 Minuten. „Nur sieben Gegentreffer, das ist für die dritte Liga hervorragend“, sagt Nadir Arif. Im zweiten Spielabschnitt sei seine Mannschaft zwar phasenweise wieder „ins alte Muster“ zurückgefallen und habe zu viele Bälle weggeworfen. Unterm Strich jedoch war er zufrieden – auch, wie seine Spielerinnen das personelle Ungemach weggesteckt hätten.

Die angeschlagene Silke Heimburger hat ebenso auf die Zähne gebissen wie Annika Bier (Knieverletzung). Simona Pilekova musste nach einem Wurf ins Gesicht für 20 Minuten vom Platz, für Zofia Fialekova kam nach einer Viertelstunde das Aus. Wegen einer Handverletzung ist ihr Einsatz am Sonntag stark gefährdet.

Der Gegner dürfte für den VfL die erste richtige Standortbestimmung sein. Die HSG Freiburg hat zwar mit Marlen Landenberger, Tanja Börries und Helen Schütz drei wichtige Spielerinnen verloren und muss derzeit noch unter anderem auf ihre beste Torschützin Daniela Ganter verletzungsbedingt verzichten. Dennoch gehen die Schwarzwälderinnen optimistisch in die Saison. Wenn er sein komplettes Team beisammenhabe, sagte der Trainer Stefan Wiggenhauser der Badischen Zeitung, „ist das der stärkste Kader, den wir je hatten“.

Zum Saisonauftakt fertigte Freiburg den TSV Kandel mit 29:19 ab, im ersten Auswärtsspiel setzte es allerdings beim 24:28 in Sulzbach/Leidersbach gleich eine Niederlage. Den Ärger darüber bekam der TV Großbottwar bei der anschließenden 35:19-Packung zu spüren. „Da hat Freiburg gezeigt, dass es auch ohne Ganter Tore werfen kann“, sagt Arif. Trotz der Personalsorgen ist der Coach zuversichtlich. „Wir sind derzeit nur zu acht oder neunt im Training, aber alle ziehen hervorragend mit.“ Um ordentliche Einheiten zu garantieren, springt die zweite Frauenmannschaft ein. „Das freut mich besonders.“ Fehlen nur noch die beiden Punkte, die den guten Saisonstart in einen sehr guten umwandelten.

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Foto: Hagen

Quelle: ZVW.de 26.09.2014

Update:
26.09.2014 badische-zeitung.de Wissen um die eigenen Stärken

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