F1 – Noch ein Sieg zum Abschied

13. Mai 2014

VfL Waiblingen – TV Großbottwar 26:22 (14:13)

Mit einem 26:22-Sieg gegen den TV Großbottwar haben die Waiblinger Handballerinnen die Saison in der 3. Liga beendet. Und mit zahlreichen Verabschiedungen. Sechs Spielerinnen verlassen den Drittliga-Verein oder beenden ihre Handballkarriere. Darunter neben Urgestein Steffi Heinz mit Ronja Grabowski, Lana Holder und Sina Bast drei weitere langjährige Spielerinnen, die schon in der Jugend das VfL-Trikot trugen. Auch Sulamith Klein und Anna-Lena Unseld zieht es zu anderen Vereinen. Und nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit gibt Spielleiter Jörg Heinz sein Amt ab.

Der 26:22 (14:13)-Sieg gegen den TV Großbottwar bedeutete einen gebührenden Abschluss, nachdem der VfL in den beiden Spielen davor doch etwas die Flügel hatte schleifen lassen. Eigens für die Verabschiedung hatten die VfL-Verantwortlichen um Abteilungsleiter Steffen Lessig ein Video vorbereitet. Doch leider versagte die Technik der Rundsporthalle ihren Dienst, so dass die Präsentation ausfiel.

VfL tut sich zunächst schwer

Auch in den sportlichen Teil des Tages fand der VfL nur schwer. Angriff und Abwehr wirkten zunächst etwas behäbig. Die Gäste überliefen die Waiblinger Abwehr ein ums andere Mal und waren bis zur 21. Minute und der 12:7-Führung tonangebend. Doch dann ging ein Ruck durchs Waiblinger Team. Im Angriff wurden die Aktionen zwingender. Der VfL zeigte nun erfolgreichen Tempohandball und bog den 8:13-Rückstand binnen fünf Minuten in eine knappe 14:13-Halbzeitführung um.

Großbottwar holte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs die Führung noch einmal zurück (15:14). Doch dann bekam die VfL-Abwehr die beiden besten TVG-Angreiferinnen, Denise Geier und Lena Vogt, zunehmend besser in den Griff. In gleichem Maße ließen bei den Gästen auch die Ideen und der Zug zum Tor nach. Die Waiblinger Offensivkräfte waren dafür häufig nur noch durch Fouls zu bremsen, die folgerichtig viele Zeitstrafen nach sich zogen.

Die sieben Waiblinger Tore zur 21:17-Führung erzielten mit Heinz (4), Unseld, Holder und Klein (je 1) ausschließlich Spielerinnen, die zum letzten Mal das VfL-Trikot trugen. Auch das also eine gelungene Inszenierung zum Abschied. Als Mara Seitzer kurz darauf zum 22:17 traf, war die Partie trotz einer Restspielzeit von mehr als 18 Minuten praktisch schon gelaufen. Denn anschließend fielen die Tore in schönem Wechsel hüben wie drüben. Der VfL ließ zwar insgesamt drei Strafwürfe liegen, brachte den Heimsieg dennoch sicher nach Hause. Dem Waiblinger Urgestein Steffi Heinz blieb es vorbehalten, den letzten Saisontreffer für Waiblingen zu erzielen.

VfL Waiblingen: Blum, Fleischer, Grabowski – Bier (2), Unseld (3/1), Klein (5/2) Heinz (5), Seitzer (4), Bast (2), Holder (4), Frick (1), Körner, Goldmann.

Quelle: ZVW, vom 12.05.2014

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